the outsider. a home away from home.

Jeffrey Bowman in his MINI Cooper S ALL4 Countryman Plug-In Hybrid traveling through England’s Lake District National Park. Jeffrey Bowman in his MINI Cooper S ALL4 Countryman Plug-In Hybrid traveling through England’s Lake District National Park.

Jeffrey Bowman ist die meiste Zeit dort, wo wir alle gern öfter wären: an der frischen Luft. Der Kreativchef des Rucksack-Labels Millican hat mit „The Outsiders“ und „The Great Wide Open“ zwei Bücher herausgegeben, die ihn zum Outdoor-Propheten gemacht haben. An welchen Ort verschlägt es so jemanden mit dem MINI Countryman?

A portrait of Jeffrey Bowman, and an image of him and his MINI Cooper S ALL4 Countryman Plug-In Hybrid.
A collage of Jeffrey Bowman in his MINI Cooper S ALL4 Countryman Plug-In Hybrid traveling through England’s Lake District National Park.
Jeffrey Bowman in his MINI Cooper S ALL4 Countryman Plug-In Hybrid traveling through England’s Lake District National Park.

Jeffrey Bowman lässt jetzt mal die Beine baumeln. Er sitzt auf dem Dach eines MINI Cooper SE ALL4 Countryman, lackiert in Sage Green, und streckt die Füße aus dem Zelt. Wie ein bärtiger König hockt er da, sieht über sein geweihtes Land, blinzelt der Morgensonne entgegen. Vor ihm erstreckt sich eine neblige moosgrüne Landschaft. Hügel und Berge, graublaue Seen und steinige Pfade – soweit das Auge reicht. Der Lake District National Park in England ist das größte Naturschutzgebiet des Vereinigten Königreichs. Es umfasst exakt 2.362 Quadratkilometer spektakuläre Landschaft, die oft aussieht, als wäre sie von Bob Ross da hingetupft worden. Viel farbige Inspiration also für einen kreativen Geist. Jeffrey Bowman, 36 Jahre alt, wurde nur wenige Kilometer von hier entfernt geboren. Dass er nach Arbeitsstationen in den Niederlanden und in Norwegen, in Manchester und in Nottingham an diesen Ort zurückgekommen ist, um einfach nur glücklich zu sein, das wirkt wie das logische Resultat eines größeren Plans.

Bowman hat zwei Bücher geschrieben: „The Outsiders“ und „The Great Wide Open“. Quasi populärphilosophische Werke, angereichert um atemberaubende Fotografie, die ihn in der globalen Outdoor-Gemeinde sehr bekannt gemacht haben. Eigentlich ist der große bärtige Mann studierter Grafikdesigner. Aber außerdem eben auch: Künstler, Abenteurer, Autor und Betreiber des Rucksack-Labels Millican.

Der Tausendsassa steigt nun die zweiteilige kleine Aluminiumleiter vom MINI Dach hinab. Bowmans Hund Loki, ein japanischer Hokkaido, klettert hinterher. Bowman grinst, noch leicht zerknautscht. „Ja, es ist vielleicht nur ein MINI Zelt, aber hey: Wir hatten beide mehr als genug Platz und haben richtig gut geschlafen!“ Die Matratze mit Baumwollbezug sei perfekt – nicht zu hart und nicht zu weich. Das „AirTop“ auf dem Dach des MINI Countryman ist regen- und windfest, hat zwei Türen mit Reißverschlüssen und zwei Fenster, verkleidet mit engmaschigen Moskitonetzen. Die Unterkunft spannt sich wie von selbst auf und erinnert aus der Ferne an ein kleines Haus, mitten im Grünen.

Features des mini dachzelts:

  • 58 Kilo
  • Länge x Breite: 210 cm x 130 cm
  • Innenhöhe 94 cm
  • Aus Recyceltem Polyester
  • Ecofoam Matratze aus ökologischem polyurethan
Oder informieren Sie sich bei Ihrem MINI Partner.
Jeffrey Bowman in his MINI Cooper S ALL4 Countryman Plug-In Hybrid traveling through England’s Lake District National Park. Jeffrey Bowman in his MINI Cooper S ALL4 Countryman Plug-In Hybrid traveling through England’s Lake District National Park.

Jeffrey Bowman wischt den Morgentau von der Scheibe des MINI. Mit der blanken Hand. Es ist einer dieser Momente, bei denen man spürt, dass er die Natur zu fassen kriegen mag. Kühl, frisch und nass soll sie sein. „Wenn du was fühlen willst, geh raus“, sagt er. Mit zwei Handgriffen klappt er sein mobiles Schlafzimmer zusammen. Das Dachzelt verschwindet in einer flachen Box im „Piano Black“-Look. „Schön einfach“, brummt der Outdoor-Experte. Dann holt er seinen Rucksack von der Rückbank, mit den Utensilien für den Morgenkaffee. Bowman setzt sich ins feuchte Gras, lehnt sich an die Tür des MINI Countryman Plug-In Hybrid und macht den Campingkocher an. „Schnapp dir eine Karte, am besten auf Papier. Vereinbare einen Treffpunkt mit Freunden, und nimm nur mit, was du brauchst, damit du dich sorglos auf den Weg machen kannst.“ Das ist seine Einstellung zu Roadtrips wie diesem hier.

Schon ein kleiner Spaziergang bringe immer etwas Klarheit, bringe den Menschen immer auch ein Stück weit zu sich selbst, so Bowman. „Egal, wo es hingeht.“ Unser Leben sei bestimmt von einer aufgezwungenen Urbanisierung: Social-Media-Stress und volle E-Mail-Postfächer. Plastikflaschen, Fast Fashion und Umweltverschmutzung. Lärm und Staus. Nur in der Natur könne man davon Abstand gewinnen und zu sich selbst zurückfinden. Während er spricht, blickt er hinaus in die prachtvolle, in allen Herbstfarben leuchtende Landschaft des Nationalparks. Bowmans Stimme klingt jetzt, als wolle er die Untertitel für dieses Panorama liefern.

Jeffrey Bowman traveling through England’s Lake District National Park.

Würde man Bowmans Lebenslauf mit einem Stück Holz vergleichen, so wäre es kein gerader Stock. Sondern eher eine Wurzel, wild verzweigt, aber dennoch aus einem Stück. Der junge Jeffrey ist auf der britischen Halbinsel Furness aufgewachsen, in der Hafenstadt Barrow-in-Furness, nicht weit von seiner heutigen Bleibe in Keswick entfernt. Den größten Teil seiner Jugend verbrachte er auf dem Skateboard. Damals sein Traum: Profi-Skater zu werden. Die Natur habe ihn damals nicht sonderlich interessiert. Zumindest nicht bewusst. „Ich stand eher auf Beton und die Straße. Aber wahrscheinlich macht es trotzdem etwas mit dir, wenn du schon als Kind beim Einschlafen und Aufwachen auf diese Berge blickst.“ Bowmans Heimatstadt grenzt im Nordosten an den Lake District mit seinem Nationalpark.

Um seine Skater-Karriere voranzutreiben, reiste Bowman viel herum. Eine sehr prägende Zeit, sagt er heute: „Neue Menschen und Orte entdecken, viele Grenzen überwinden.“ Er filmt sich und andere beim Skaten, schneidet die einzelnen Tricks aneinander, legt Musik darüber, kreiert so Videoclips und designt Logos und passende Typografien dazu. Bald knüpft er Kontakte zu gleichgesinnten Kreativen. Nach einigen Umwegen entscheidet er sich für ein Grafik-Designstudium, arbeitet lange Jahre in diesem Beruf und lehrt ihn später sogar an einem privaten College. Doch dann geschieht, was in der modernen Arbeitswelt sehr vielen Menschen widerfährt: Jeffrey Bowman sitzt nur noch vor dem Computer. Und es macht ihn nicht glücklich. Doch im Gegensatz zu anderen ändert er etwas daran. Er beschließt, sein Leben nach draußen zu verlagern. Er verschreibt sich der Natur. Die Entscheidung trifft er während eines Grafikjobs in Oslo, als er auf Snowboard-Trips die Weiten der norwegischen Wälder entdeckt. „Es fühlte sich gesund an. So klar und selbstverständlich“, sagt er heute. „Und dann später hierher zurückzukehren, in meine alte Heimat, aber eben aus einer ganz anderen Perspektive heraus hier zu leben – das kam mir vor wie eine Bestimmung!“

A collage of Jeffrey Bowman in his MINI Cooper S ALL4 Countryman Plug-In Hybrid traveling through England’s Lake District National Park.

Loki springt in den Fond des Wagens, Bowman schwingt sich hinters Lenkrad. Fast geräuschlos rauschen Hund und Herrchen im MINI Countryman Richtung Ullswater, einen der vielen Seen des Lake District. Links und rechts geht es durch nasse Kurven – kein Problem für den Allradantrieb des Wagens. Wasser spritzt aus tiefen Pfützen hoch, das Wetter ist hier eben sehr: englisch. Wir fahren zum Fliegenfischen. Für Outdoor-Mann Bowman ein Ritual, das er regelrecht zelebriert. Während viele Naturliebhaber auf der Welt seine Bücher abgöttisch lieben, ist Bowmans eigene Bibel zurzeit der Angler-Schmöker „The Optimist“ von David Coggins. Vorhin steckte das Buch in einem der praktischen Hängefächer des Dachzelts, jetzt liegt es auf dem Beifahrersitz. Bowman will es offenbar in jeder Lebenslage in Griffweite haben.

Bowmans tätowierte Hände liegen ruhig auf dem Lederlenkrad, Loki schläft auf der Rückbank. Dass auf dem Dach Stahlklemmen, eine Leiter und ein Zwei-Mann-Zelt lasten, davon ist auf der Fahrt nichts zu spüren. Das eingeklappte Zelt ist in der Dachbox aerodynamisch perfekt verstaut. Und man vergäße die Last völlig, wären da nicht die neidischen Blicke einiger offenbar wissender Wanderer, die dem MINI Countryman samt seinem Aufbau bewundernd nachschauen, während der Wagen Kurve um Kurve Richtung See nimmt.

Bowman sagt, er möge die Farbe des MINI: Sage Green – Salbeigrün. „Es erinnert mich an die Moose und Gräser hier, aber auch an die Gewässer meiner Heimat.“ Sein Bestreben als Autor sei es immer, die Menschen dazu zu bringen, die Natur selbst zu erleben. Und ihre Schönheit vor der eigenen Haustür zu entdecken. Das sei kein trivialer Gedanke, denn: „Nur wer in Beziehung zur Natur steht, wer sie fühlt und sich selbst als Teil der Natur wahrnimmt – der verspürt auch die Notwendigkeit, sie zu schützen.“ Bowman will mit der besonderen Ästhetik seiner Werke ein Bewusstsein schaffen für die brutalen Gefahren des Klimawandels.   Der See Ullswater liegt Jeffrey Bowman jetzt zu seinen Füßen. Der Kofferraum des MINI Countryman öffnet sich elektrisch. Gummistiefel anziehen, durch glitzerndes Wasser stapfen. Bowmans Augen funkeln. Als er die Angel auswirft, sieht das im Dämmerlicht sehr dramatisch aus. Auch wenn er hier draußen ganz für sich ist: Einer Gemeinschaft anzugehören, das sei ihm wichtig. Bowman sieht sich nicht als Eremit. „Ich verfluche meinen Computer sehr oft“, sagt er. „Aber über die sozialen Medien verbinden wir uns, schaffen wir eine Gemeinde, die das Naturerlebnis als Gegenpol zu Raubtierkapitalismus und Konsumgesellschaft definiert. Die Natur kann uns inspirieren und dabei helfen, unsere Probleme zu lösen.“ Vielleicht sind es Sätze wie diese, die junge Japaner dazu bringen, ihn auf Outdoor-Messen um Autogramme zu bitten.

Jeffrey Bowman in his MINI Cooper S ALL4 Countryman Plug-In Hybrid traveling through England’s Lake District National Park.

Der See Ullswater liegt Jeffrey Bowman jetzt zu seinen Füßen. Der Kofferraum des MINI Countryman öffnet sich elektrisch. Gummistiefel anziehen, durch glitzerndes Wasser stapfen. Bowmans Augen funkeln. Als er die Angel auswirft, sieht das im Dämmerlicht sehr dramatisch aus. Auch wenn er hier draußen ganz für sich ist: Einer Gemeinschaft anzugehören, das sei ihm wichtig. Bowman sieht sich nicht als Eremit. „Ich verfluche meinen Computer sehr oft“, sagt er. „Aber über die sozialen Medien verbinden wir uns, schaffen wir eine Gemeinde, die das Naturerlebnis als Gegenpol zu Raubtierkapitalismus und Konsumgesellschaft definiert. Die Natur kann uns inspirieren und dabei helfen, unsere Probleme zu lösen.“ Vielleicht sind es Sätze wie diese, die junge Japaner dazu bringen, ihn auf Outdoor-Messen um Autogramme zu bitten.

A collage of Jeffrey Bowman in his MINI Cooper S ALL4 Countryman Plug-In Hybrid traveling through England’s Lake District National Park.
A collage of Jeffrey Bowman in his MINI Cooper S ALL4 Countryman Plug-In Hybrid traveling through England’s Lake District National Park.

So verbinden sich Welten, statt dass sie sich voneinander abschotten. Bowman schätzt die Marke MINI, weil sie den modernen Kleinwagen quasi erfunden habe. Und weil Nachhaltigkeit bei MINI bis heute eben sehr gut aussehe – das ziehe viele Menschen an. In Bowmans moderner Arbeitswelt sind gerade die nachhaltig produzierten Rucksäcke seiner Firma Millican das Hauptprojekt. Sein Baby. Funktionale Ausrüstung müsse heute nicht nur etwas taugen, sondern auch fair und sauber hergestellt werden. Wie könne man sie sonst guten Gewissens mit in die Wildnis schleppen? Auch hier geht es dem Kreativen darum, eine Community zu schaffen – für Feedback und Kritik, Austausch und Anregung auf Augenhöhe, gegenseitigen Respekt. „Ich will eine echte Gemeinschaft, keine anonyme Masse an Followern“, sagt er. Langsam geht der Tag zu Ende. Wolken wie aus Watte ziehen vorbei. Jeffrey Bowman sitzt auf einem Hügel. Er hat sein Skizzenbuch hervorgezogen und wirft mit Tusche einige Natur-studien aufs Papier – einen Haufen aufgeschichteter Steine zum Beispiel, plastisch und präzise in Form und Anordnung. „So haben vor Hunderten von Jahren schon Menschen das getan, was wir heute auf Instagram tun. Nämlich ihr Leben dokumentiert und es anderen mitgeteilt.“ Die Kanäle ändern sich, aber nicht die Impulse.

Jeffrey Bowman ist die Stimme einer neuen Generation von Outdoor-Fans. Junge, nachhaltig orientierte und zugleich designverliebte Menschen, die die Nähe zur Natur suchen – und eine ganzheitliche Schönheit in diesen Erlebnissen suchen. Diese Menschen schauen auf ihn, hören und lesen, was er äußert, kaufen, was er empfiehlt. Der Draußenbleiber ist zum Vorbild geworden. Mit Stirnlampe auf dem Kopf klappt Bowman jetzt routiniert das Dachzelt des MINI auf, wirft seinen Schlafsack hinein und klettert in der Nacht die Leiter hoch. Loki folgt ihm leise.

Jeffrey Bowman in his MINI Cooper S ALL4 Countryman Plug-In Hybrid traveling through England’s Lake District National Park.

Dann ist alles dunkel und still. Bevor wir Bowman für dieses Mikroabenteuer trafen, tauschten wir mit ihm per Mail Ideen dafür aus. In seiner Signatur stand folgender Satz: „It’s better to be outside than in.“ Nur für ein Zelt gilt das natürlich nicht.

A portrait of Jeffrey Bowman, and an image of him and his MINI Cooper S ALL4 Countryman Plug-In Hybrid.