27. November 2017

MINI AM PULS

Gemeinsam in die Zukunft: „The Sooner Now“ in Hamburg.

„The Sooner Now“ geht in die nächste Runde. Dieses Mal wurde Hamburg zum kreativen Zentrum der Veranstaltungsreihe – und zwar unter dem Motto „Rethinking Architecture for a Life in the City“. Wir waren dabei.

Die Architekturikone Ludwig Mies van der Rohe ließ sich einst zu dem Ausspruch hinreißen: „Es ist schwerer, einen Stuhl zu bauen als einen Wolkenkratzer.“ Denn je näher ein Mensch einem Objekt steht – räumlich wie metaphysisch – desto schneller fallen Fehler und kleine Unzulänglichkeiten auf. In immer enger, immer vernetzter und immer näher an die Bedürfnisse der Menschen gebauten Städten sind also innovative, durchdachte Lösungen der Architekten und Gestalter gefragt. The Sooner Now hat sich in seiner Novemberveranstaltung mit diesem Thema befasst. Unter dem Motto „Rethinking Architecture for a Life in the City“ wurden hochkarätige Speaker in die Hansestadt geladen, um zusammen mit interessierten Zuhörern aus der Hamburger Design- und Innovationsszene folgenden Fragen nachzugehen: Wie lassen sich Lösungen für die Platzprobleme der Metropolen finden? Wie verhalten sich privater und öffentlicher Raum in Zukunft zueinander? Und was können wir tun, damit Städte lebenswert bleiben? Denn die Zukunft in den Städten ist voller Herausforderungen – denen sich Architekten, Designer, Planer und Bewohner gemeinsam stellen müssen.

 

Den Abend eröffneten Oke Hauser und Corinna Natter mit MINI LIVING, in dessen Rahmen sie sich seit zwei Jahren mit Fragen rund um urbanes Leben beschäftigen. Die MINI LIVING Urban Cabin stellt hier die aktuelle Initiative dar, welche sich urbane Leerräume zunutze macht und die sich mit der Frage auseinandersetzt, wieviel Wohnfläche der Mensch benötigt, um sich ein Zuhause zu schaffen.

Mit MINI LIVING Shanghai präsentierte Hauser darüber hinaus das erste reale Wohnprojekt, welches 2018 in China eröffnet werden wird. Einen innovativen Ansatz verfolgt auch Florentine-Amelie Rost. Die Hamburgerin forscht an der HCU Hamburg in ihrem Promotionsprojekt zum Thema „Bauen auf Wasser“. In ihrem Vortrag geht die Architektin und Diplom-Ingenieurin daher der Frage nach, wie schwimmende Architektur zum Instrument der Stadtplanung werden kann. Anschließend übernahmen die Herausgeberin Caroline Kurze, Innenarchitektin Lea Korzeczek und der Urbanist Julian Petrin das Podium. Und diskutierten zusammen mit der Journalistin Anna Schunck darüber, wie wir Wohnraum in Zukunft überhaupt definieren müssen. Findet Wohnen auch außerhalb der eigenen vier Wände statt? Und kann das Wohnen von morgen überhaupt gleichzeitig effizient und gemütlich sein – aber dennoch ein Gefühl von Zuhause vermitteln? Spannende Fragen, auf die viele Antworten gefunden wurden. Und die Lust auf mehr machten. 

 

Und zwar Kulinarisches. Denn eine Sache wird sich auch in Zukunft nicht ändern: Jeder isst gerne gut. Daher bildete ein Dinner im Klippkroog den Abschluss des Abends. Dessen Küche entwirft zwar keine Städte, dafür aber exzellente Menüs. Und zeigt so: Innovation sollte uns nicht nur neugierig machen – sondern auch schmecken. Das hat für heute funktioniert. Und sicherlich auch für die Zukunft.

MINI AM PULS

Gemeinsam in die Zukunft: „The Sooner Now“ in Düsseldorf.

„The Sooner Now“, die Kreativkonferenz von MINI in Zusammenarbeit mit Freunden von Freunden, machte ihren nächsten Stopp – dieses Mal in Düsseldorf. Wir waren bei dem inspirierenden Event rund um die Zukunft des urbanen Zusammenlebens dabei.

MINI AM PULS

Kreativkonferenz „The Sooner Now“: Stil trifft Nachhaltigkeit.

THE SOONER NOW, die Kreativkonferenz von MINI und Freunde von Freunden, machte letzte Woche Stopp in Stuttgart. Unter dem Motto „Conscious Design“ wurde darüber diskutiert, ob sich ansprechendes Design und Nachhaltigkeit verbinden lassen. Wir können vorweg verraten: Es funktioniert – sehr gut sogar.

MINI am Puls

THE SOONER NOW ZU GAST IN MÜNCHEN.

Technischer Fortschritt, schnelllebige Trends und eine verschwenderische Lebensweise befeuern nicht nur die Lust am Konsum, sie produzieren auch jede Menge Abfallstoffe. Doch warum sollen wir eigentlich immer Neues produzieren, wo uns so viel umgibt, woraus man Neues kreieren kann? Auf diese Frage ist Upcycling die Antwort.