© by Moleskine SpA

17. Oktober 2017

MINI Perspektiven

ZURÜCK ZUM PAPIER.

Das Schreiben mit Papier und Stift erlebt ein Revival und wird immer mehr zum analogen Statement in einer digitalen Welt. Doch ein Verschmelzen von analogen Vorzügen und digitalen Vorteilen ist gar nicht so abwegig. Und funktioniert sogar.

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Auf diese Fragen liefern zwei Urgesteine analoger Schreibfreuden die Antwort: Moleskine und Montblanc. Mit dem Smart Writing Set verschafft Moleskine dem guten alten Notizbuch einen Sprung in die digitale Ära. Man braucht nicht mehr als das Nötigste: Stift, Papier, USB-Kabel, Smartphone. Das Notizbuch selbst hat die Anmutung eines Tablets, die Seiten verfügen über ein Raster, welches Kameraaufnahmen lesen kann. Der dazugehörige Stift erkennt mit seiner integrierten Infrarotkamera jeden Strich und jeden Buchstaben – und digitalisiert alles in Echtzeit. Perfekt, um die Notizen später weiterzubearbeiten oder auch zu teilen. Ähnlich funktioniert das sogenannte Augmented Paper von Montblanc. Mit dem dazugehörigen StarWalker Kugelschreiber überträgt Montblanc Augmented Paper die Handschrift aus dem Notizbuch per Knopfdruck auf Smartphone oder Tablet. Und schnell merkt man: Analog geht digital also doch ganz gut.

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Unsere Welt dematerialisiert sich. Alles passiert immer mehr in Datenform, digital und in der Cloud. Wenn wir etwas recherchieren, fragen wir das Internet und wälzen keine Bücher mehr. Und wenn wir schreiben, nehmen wir keinen Füller zur Hand, sondern eine Tastatur. Doch seit längerer Zeit macht sich ein Umschwung bemerkbar. Das klassische Notizbuch erlebt eine Auferstehung – und die Menschen finden wieder zurück: zum haptischen Erlebnis des Schreibens. Zum Geruch von Papier und Ledereinband. Zu Eselsohren und Kritzeleien. Und vor allem: zu einer ganz ursprünglichen Art, persönliche Eindrücke festzuhalten. Doch wäre es nicht wunderbar, seine jetzt wieder vollends analog zu Papier gebrachten Ideen und Skizzen vielleicht am Ende doch wieder zu digitalisieren? Und weiterzubearbeiten? Oder zu verschicken?
   

 

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Einen weiteren Beweis dafür liefert das Start-up mypostcard.com. Die Idee, seine digitalen Handyfotos als Postkarte zu verschicken, kam dem Gründer Oliver Kray 2013. Dass diese Idee keine schlechte war, zeigen die inzwischen mehr als eine Million Downloads der App. Der Hintergrund dieser Erfolgsgeschichte? Eine schlaue Beobachtung: In Zeiten von Facebook und WhatsApp verschickt man heutzutage Urlaubsgrüße gerne per Messenger. Ein bisschen Text, Foto vom Strand und von den Freunden angehängt, klick, fertig. Das Charmante an der guten alten Postkarte? Bleibt auf der Strecke. Denn eine virtuelle Nachricht im Messenger kann man weder in der Hand halten noch mit seinen Lieblingsmagneten zu seinen schönsten Erinnerungen an den Kühlschrank hängen. Oliver Kray und seine App schaffen da Abhilfe. Und auch hier spielt wieder das analoge Erlebnis die entscheidende Rolle – diesmal aber aus dem Digitalen generiert.

Denn statt eine Standardpostkarte am Kiosk zu kaufen, kann man seine eigene gestalten. Aus den Fotos, die man eben noch mit seinem Smartphone aufgenommen hat. Am Strand mit seinen Freunden. Ein bisschen Text dazu, klick, fertig. Allerdings nun umgewandelt in eine echte Postkarte. Die dann von einem echten Briefträger gebracht wird. Und die am Ziel angekommen endlich auch ihren wohlverdienten Platz findet: zwischen all den anderen schönen Erinnerungen am Kühlschrank.

MINI PERSPEKTIVEN

KLEIN UND CLEVER.

Die maximale Nutzung von minimalem Raum ist nicht nur eine Spezialität von MINI. Der Trend, immer rarer werdenden Platz kreativ zu nutzen, ist auf vielen Ebenen spürbar. Multitools sind dabei die Meister dieser Königsdisziplin, überraschen sie doch mit immenser Vielseitigkeit auf kleinstem Raum.

MINI STADTGESPRÄCH

AUS ALT MACH WOW.

Technischer Fortschritt, schnelllebige Trends und eine verschwenderische Lebensweise befeuern nicht nur die Lust am Konsum, sie produzieren auch jede Menge Abfallstoffe. Doch warum sollen wir eigentlich immer Neues produzieren, wo uns so viel umgibt, woraus man Neues kreieren kann? Auf diese Frage ist Upcycling die Antwort.